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Multiplikatorenschulung

multiplikatoren

Das Herzstück der Kampagne ist die Multiplikatoren-Schulung.

Ziele der Zusammenarbeit mit den Multiplikatoren:

  • Informationsweitergabe und Sensibilisierung der Teilnehmer/innen
  • Steigerung der Sozialkompetenz
  • frühzeitigen Ausstieg aus riskanten Konsummustern von Jugendlichen fördern
  •  situationsangepasster und "gesunder" Alkoholkonsum von Jugendlichen und Erwachsenen

Ergebnisziele:  200 Multiplikatoren nehmen an der Schulung teil.
Die Teilnehmer/innen bestätigen bei der Abschlussbefragung:

  • Eine Zunahme ihres Wissens betreffend des Themas;
  •  eine Reflexion betreffend ihres eigenen Konsums;
  • die Motivation, die Anregungen umzusetzen und weiterzugeben;
  • einen gesetzesgemäßen Umgang mit Alkohol;
  • Alternativen zum Alkohol anzubieten;
  • eine konzeptionelle Aufarbeitung des Themas;
  • das Thema in das Arbeitsfeld einzubringen.

Zielgruppe der Multiplikatoren-Schulung

Vereine und Verbände in der Stadt Kempten,
insbesondere

  •  Vorsitzende und Entscheidungsträger/innen
  • Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen
  • Jugendleiter und Jugendleiterinnen
  • Trainer und Trainerinnen
  • Sozialprofis
  • Lehrer und Lehrerinnen
  • Polizisten und Polizistinnen

Partizipation der Zielegruppe

  • Die Multiplikatoren werden per Internet zu ihren Bedürfnissen befragt.
  • Das Konzept wird mit interessierten Zielgruppenvertretern durchgesprochen und gegebenenfalls korrigiert.
  • Während der pädagogischen Maßnahme haben die Teilnehmer/innen Steuerungsmöglichkeiten.

Inhalte der Multiplikatoren-Schulung

01Teilnahme an einem interaktiven Suchtparcours
Durchführung durch die Spezialisten des Fachdienstes für Suchtfragen und Prävention.
Unterstützt durch die Sparkasse, die AOK, den Stadtjugendring Kempten und das Jugendamt Kempten.

02Pädagogische Aufarbeitung des Suchtparcours
In einem moderierten Open-Space-Forum werden die Multiplikatoren nach ihren eigenen Bedürfnissen gefördert und der Suchtparcours reflektiert. Die Fachleute des Fachdienstes für Suchtfragen und Prävention, des Stadtjugendrings Kempten und des Jugendamtes steuern den Prozess und vermitteln Hintergrundinformationen.
Alle Multiplikatoren erhalten Handouts und Arbeitshilfen.

Grobbereiche der Informationen sind:

  • suchtspezifische Informationen
  • suchtmittelspezifische Informationen
  • Beratung und Hilfsangebote
  • bestehende Netzwerke
  • Büchertisch
  • Broschüren
  • Handreichungen für die Aufarbeitung

03Erklärungen zum Informationsbereich
Betreuung durch Fachleute.Nach Abschluss der Informationszeit findet ein Austausch im Plenum statt. Zwei Richtziele: Beantwortung von noch anfallenden Fragen + Erklärung der Beratungsangebote und der Netzwerke.

04Arbeit in den Kleingruppen Bildung von neuen Netzwerkenpraktische Umsetzungsmöglichkeiten
pädagogische Konsequenzen

05Auswertung der Schulung und Verschriftlichung der Ergebnisse. Diese werden an die Vereine und Verbände, an den Stadtrat, an den Stadtjugendring, und an die Presse weitergeleitet.