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Die Referenten 2012

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Die Referenten und ihr Statement zum Thema:

„Mehr als die Hälfte (53%) der Internetnutzer in Deutschland nutzen im Jahre 2011 soziale Netzwerke für private Kommunikation.“ 

 

hattonSarah Hatton

geb. 1986, Studium der Sozialen Arbeit an der Hochschule Coburg mit den Vertiefungsbereichen: Abhängigkeit / Arbeit mit Kinder und Jugendlichen, Begleitstudium „Management in sozialen Organisationen“ 2009 Abschluss zu Dipl. Sozialpädagogin (FH), seit 2009 Mitarbeiterin im Jugendbereich KLEE der Drogenhilfe Schwaben gGmbH mit dem Schwerpunkt „pathologischer Medienkonsum“, 2010 Entwicklung und Etablierung des „Projektes www.“ im Raum Augsburg, seit April 2012 Leitung der Jugendbereichs KLEE 


„Im ersten Moment hat mich die geringe Prozentzahl verwundert. Da ja aber nicht nur von Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Rede ist erscheint mir die Zahl plausibel. Ich denke, dass sich die Prozentzahl in den kommenden Jahren noch erhöhen wird. Was sicherlich Vor- und auch Nachteile mit sich bringt.“

 

 

wannerStefan Wanner

Stefan Wanner (Jahrgang 1977) studierte von 2004 – 2009 an der FH Kempten Sozialwirt-schaft (Dipl.-Sozialwirt) und widmete seine Diplomarbeit dem Thema „Suchtgefährdung durch das Internet – ein deskriptiver Überblick exzessiver Nutzungsformen“. Aufgewachsen als „digital native“ der ersten Generation beschäftigt sich Wanner seit dem Kindesalter mit dem Computer & Co. Hauptberuflich ist Stefan Wanner als Geschäftsführer beim Kreisjugendring Oberallgäu tätig. Seit 2009 ist er als Referent für Schüler, Eltern, Lehrer und Multi-plikatoren in der Medienerziehung aktiv. Sein Hauptanliegen besteht darin, junge Menschen in ihrer Fähigkeit zu bestärken, bewusst, selbstbestimmt und kritisch mit den „neuen Medien“ umzugehen. Zudem gilt es Eltern und Pädagogen zu befähigen, ihre Rollen als Vorbilder wieder ausfüllen zu können.

Wanner: „Die Nutzung sozialer Netzwerke ist für junge Menschen ein selbstverständliches Instrument ihres Kommunikationsrepertoires, so wie für Generationen vorher das Festnetz-telefon und Brieffreundschaften.“

 

 

gruenbichlerBenjamin Grünbichler

Benjamin Grünbichler, Jahrgang 1982, hat Sozialpädagogik in Benediktbeuern studiert. Neben einer erlebnispädagogischen Zusatzausbildung absolviert er momentan den Masterstudiengang Suchthilfe in München in Kombination mit einer suchttherapeutischen Ausbildung. Sein Geschäftsbereich umfasst Suchtprävention und den Bereich exzessive Mediennutzung/PC- und Internetsucht. Er ist Autor des Buches Lost in Cyberspace? Chancen und Risiken von Online-Rollenspielen und Sprecher des Bayerischen Arbeitskreises Suchtprävention. 

Für viele Menschen sind Soziale Netzwerke eine Bereicherung für den Alltag. Man kann sich nicht nur mit vielen Menschen gleichzeitig austauschen, sondern erfährt auch viel über das Privatleben anderer. Neben den praktischen Aspekten von Sozialen Netzwerken sehe ich aber auch bei vielen Personen einen naiven Umgang mit diesem Medium. Die Preisgabe persönlicher Informationen und Daten für eine große Masse halte ich für sehr bedenklich. Ich plädiere dafür, junge Menschen schon frühzeitig dabei zu unterstützen einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Plattformen zu entwickeln. 

 

Doris Sippel

seit 1999: Hauptschullehrerin, seit 2006: stellvertr. Leiterin des Schulmedienzentrums Oberallgäu,  2008: Examen in Medienpädagogik,  seit 2011: Leiterin des Schulmedienzentrums Oberallgäu 

Gerade Jugendliche wollen sich selbst darstellen und sich austauschen. Sie (v. a. die Mädchen) verbringen immer mehr Zeit mit den vielfältigen Kommunikations- und Nutzungsmöglichkeiten, um sich weiter zu vernetzen. 

Marcus Zahnleiter

Jahrgang 1967, Dipl. Sozialpädagoge. Beschäftigt sich schon seit früher Jugend mit Computer und Video. Betreibt aktive Medienarbeit mit Jugendlichen seit 1993, viele Jahre auch mit schwierigen und auffälligen Jugendlichen. Derzeit in der offen Jugendarbeit tätig und Mitarbeiter der "medienwerkstatt Kempten"

 

schmiedelTina Schmiedel - Improtheater

Christina Maria Schmiedel wurde am 11.06.1985 geboren. Nachdem sie an der Musicalschule „German Musical Academy“ ehemals „Stairs Up“ ein Ausbildungsjahr genoss, wechselte sie 2002 wegen eines Engagements nach München und absolvierte an der Schauspielschule „TheaterRaum München“ ihre Schauspielausbildung zur staatlich anerkannten Berufsfachschauspielerin. 2006 erhielt sie den „Lore Bronner Preis“ (Förderpreis für Darstellende Kunst). Neben diverser Auftritte begann sie sich ab 2007 verstärkt mit der theaterpädagogischen Arbeit zu beschäftigen. So begann sie unter anderem in einem Münchner Kindergarten als Theaterpädagogin zu arbeiten und coachte das Ensemble der Neuen Bühne Bruck in Fürstenfeldbruck. 2009 wurde ihre Tochter geboren. Im selben Jahr wurde Frau Schmiedel festes Ensemblemitglied des Improvisationstheaters ISAR 148. Seit 2010 unterrichtet sie als feste Kraft für Roland Trescher. Währenddessen bildete sich Frau Schmiedel im Bereich Sprecherziehung und Logopädie weiter und arbeitet seit 2010 in der Praxis für Logopädie von Dr. Iris Eicher als Haupttrainerin. Seit 2011 ist sie die Trainer-/Projektleitung von „Impro macht Schule“. Welches sich mit Haupt und Mittelschülern beschäftigt die aus schweren Lebenssituationen kommen und von professionellen Improtrainern unterrichtet werden (gesponsert von der Kanzlei Peters & Partner). Seit 2006 ist Tina Schmiedel ständig in wechselnden Theaterproduktionen tätig. Aktuell in dem musikalischen Theaterstück „Die Weberischen“. 

In der Branche des Improtheaters läuft sehr viel über soziale Netzwerke-die Mund-zu-Mund-Propaganda hat sich jetzt dorthin verlagert.